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Treffen mit der Delegation aus Bogotá, Kolumbien

Diversität, Interkulturalität, diskriminierungsfreie medizinische



Am 28. Oktober trafen wir uns im Rahmen des Netzwerks Frauengesundheit Berlin mit der kolumbianischen Delegation der Stadt Bogotá zum Erfahrungsaustausch über reproduktive und sexuelle Gerechtigkeit. Der Austausch konzentrierte sich dabei auf Frauen und Gesundheitspolitik, mit besonderem Augenmerk auf Migrantinnen, Flüchtlinge, die LGBTQI-Community und andere Randgruppen, um Diskriminierung im Gesundheitssystem, männliche Gewalt, die Herausforderung der Interkulturalität in Bezug auf Sprache, kulturelle und diskriminierende Barrieren zu diskutieren. Die Finanzierung war ein weiteres wichtiges Gesprächsthema.



Die kolumbianische Delegation, bestehend aus 10 Personen, berichtete uns, wie sie mit den verschiedenen Arten von Migration arbeitet, die in Bogotá ankommen: die "interne", die aus der Migration vom Land in die Stadt der Gemeinschaften der ursprünglichen Völker besteht, und die "externe", die aus Menschen besteht, die aus Venezuela kommen, einer der größten Diasporas in Lateinamerika heute. Außerdem arbeitet sie mit LGBT+-Migrantengemeinschaften zusammen und befasst sich mit Fragen der Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten, Gewalt und Diskriminierung.


Als Space2groW konzentrierten wir uns darauf, zu erklären, wie wir arbeiten, wie wir von Migrant*innen geformt wurden und wie wir uns in einem Szenario positioniert haben, in dem Menschen diskriminiert werden, die als "unqualifiziert" bezeichnet werden, um eine Arbeit wie die unsere zu machen. Wir sprachen auch über die prekären Verhältnisse, unter denen feministische Organisationen leiden, die jedes Jahr darum kämpfen müssen, eine sichere und faire Finanzierung zu erhalten, die es uns ermöglicht, unsere Projekte am Laufen zu halten.




Der Austausch mit der Delegation aus Bogotá war in jeder Hinsicht bereichernd. Wir brachten unsere gegenseitige Solidarität mit der dramatischen Situation von Millionen von Migranten zum Ausdruck, die aus verschiedenen Gründen gezwungen sind, ihre Heimat auf der Suche nach einer besseren Zukunft zu verlassen. Eine Sehnsucht, die im Moment des Beginns des anstrengenden und oft ungerechten Weges der Migration, der die Überwindung aller Arten von Barrieren mit sich bringt - bürokratische, diskriminierende, sprachliche, geschlechtsspezifische und viele andere -, hart getroffen wird.


Was von dem Treffen bleibt, ist der positive Aspekt eines ehrlichen Gesprächs und des offenen Austauschs, der stattfindet, wenn es Menschen gibt, die von den Menschenrechten überzeugt sind. Lasst uns weitermachen!

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